Leseproben


Seite 12ff: Wenn Zeitmanagement nicht funktioniert

... Herr Gerbrandt, 32 Jahre, Diplom-Kaufmann, sah erstaunt von seinem Bildschirm auf, als sich seine Bürotür öffnete. Er hatte alles um sich herum vergessen, während er mit zunehmender Anspannung an der Präsentation für die morgige Verwaltungsratssitzung arbeitete. Sein Chef stand in der Tür, die Stirn in Falten. „Es ist gleich neun Uhr.“ Die Worte kamen langsam und betont. Gerbrandt blickte irritiert auf das dunkle Fenster, dann auf die Zeitanzeige seines Bildschirms, die 20.48 Uhr anzeigte, und wieder zu seinem Chef. Herr Dr. Hinterhuber, Leiter Controlling, war ein Urgestein in dieser Firma. Mit ihm war nicht zu spaßen.  „Ich schaff das schon…“ er gab seiner Stimme einen möglichst festen Klang...      weiterlesen



Seite 30ff: Arbeitstechnik Prioritäten

Wozu braucht man Prioritäten? Sie unterscheiden zwischen wichtigen und weniger wichtigen Aufgaben. Ohne Prioritäten arbeitet man alles in einer beliebigen Reihenfolge ab, beispielsweise „Was zuerst kommt, ist zuerst dran.“ oder „Was Spaß macht, ist zuerst dran.“ Das mag in einer Zeit funktioniert haben, als alle Aufgaben locker in der vorhandenen Zeit untergebracht werden konnten. Doch das ist heute kaum noch der Fall. So entscheiden Prioritäten nicht nur, was zuerst dran kommt, sondern oft auch, was überhaupt gemacht wird. Die Priorisierung – oder Re-Priorisierung – zusammen mit dem Chef ist ein gutes Werkzeug für eine konstruktive Zusammenarbeit.

Frau Johansen arbeitete ebenso wie Herr Gerbrandt im Controlling. Sie war zuständig für Management-Informations-Systeme, und damit war sie auch gut ausgelastet...    weiterlesen



Seite 162ff:  Übertragen von Ressourcen und die Mentoren-Technik

Wo sind Ressourcen-Techniken sinnvoll?

Die wenigsten Menschen sind ständig und in jedem Umfeld In-Timer. Oft gibt es Lebensbereiche oder Lebensabschnitte, in denen sie auch über Through-Timer-Fähigkeiten verfügen. Diese kann man übertragen auf Situationen, in denen die üblichen In-Timer-Qualitäten nicht hilfreich sind, beispielsweise:

  • ein größeres Projekt strukturiert angehen, ob Software-Einführung im Beruf oder Hauserwerb im Privatleben
  • eine uninteressante Aufgabe wirklich zu Ende bringen, z. B. einen Bericht schreiben oder die Garage aufräumen
  • Zukunftsvorstellungen nicht nur träumen, sondern verbindlich und mit Energie anpacken  ....weiterlesen